Tennis: TNB Newsletter v. 9.4.20 – Coronakrise

Liebe Tennisspielerinnen und Tennisspieler im TNB,

die Corona-Krise beschäftigt uns natürlich auch im Tennisverband Niedersachsen-Bremen Tag für Tag. Mit diesem Sondernewsletter wollen wir Sie hinsichtlich neuer Beschlüsse und Entwicklungen auf dem Laufenden halten und auch immer wieder eingehende Fragen beantworten.
Eines möchten wir vorab noch einmal in aller Deutlichkeit versichern: Wir stehen als Verband und somit als Vertreter aller 1.200 Vereine in einem engen Austausch mit dem LandesSportBund Niedersachsen und dem Ministerium. Wir beobachten die aktuelle Entwicklung sehr genau, analysieren und bewerten täglich die aktuelle Sachlage. Und natürlich ist es unser Ziel, das Tennisspiel auf dem Vereinsgelände, die Durchführung von Turnieren und Punktspielen bald wieder möglich zu machen.
Bis dahin aber fordern wir Sie nachdrücklich auf, sich an die derzeitigen Vorgaben zu halten. Im Sinne Ihrer Gesundheit und der Gesundheit Ihrer Vereinsmitglieder. Aber auch, um eine Verschärfung der Maßnahmen zu vermeiden. Das ist derzeit bei einer Nichteinhaltung weiterhin durchaus möglich.

Abstand beim Tennis – Spielen an der Ballwand

Das Betreten des Vereinsgeländes, die Nutzung von Sport- und damit auch Tennisplätzen ist derzeit absolut untersagt. Und der Gesetzgeber gibt aktuell einzelnen Vereinen im Breitensport keine Sondergenehmigungen. Diese Entscheidungen und Maßnahmen tragen wir als TNB und Teil der Gesellschaft mit. Einzig für Profisportler und Bundeskaderathleten, die ihr Geld mit der Ausübung des Sports verdienen, werden die Maßnahmen mit extremen Auflagen gelockert.
Das Gesetz in Niedersachsen erlaubt die körperliche Betätigung im Freien unter Einhaltung folgender Bedingungen siehe  – hier.
Die Anordnung der Landesregierung verbietet Vereinen den Zugang für Publikumsverkehr. Sollte das Vereinsgelände somit kein Privateigentum sein, fordern wir dazu auf, dieses nicht zu betreten und zu nutzen. Der TNB schließt jede Haftung aus, zudem verweisen wir auf den inzwischen festgelegten Bußgeldkatalog der Landesregierung, der in §3 Abs. 1 Nr.1 besagt, dass die Person, die über eine Öffnung einer Anlage entscheidet, mit einem Bußgeld bis zu 5.000 Euro belegt werden kann.
Den kompletten Bußgeldkatalog finden Sie hier.

Natürlich ist es keine Frage, dass beim Tennis generell der Mindestabstand eingehalten wird. Beim Spiel an der Ballwand agiert man sogar allein. Aber darum geht es nicht ausschließlich. Es geht um eine mögliche Kontaktübertragung des Virus über die Bälle, die Nutzung der sanitären Anlagen oder die Nähe im Rahmen des Spiels, wie zum Beispiel beim Einzel am Netz oder beim Doppel. Auch bei Sportarten wie Golf oder Reiten ist der Abstand definitiv gegeben. Aber auch hier wird den Vorgaben der Landesregierungen strikt gefolgt und das erwarten wir auch von den Tennisspielern im TNB.

 Kann mit der Platzaufbereitung begonnen werden?

In Abstimmung mit dem LSB wird der Erlass des Ministeriums so verstanden, dass auch dieses als Gruppenbildung bzw. Zusammenkünfte zu verstehen ist und somit nicht stattfinden sollte. Dabei beziehen wir uns auch auf die Mitteilung der Bundesregierung vom 18.03.2020, in der jegliche Zusammenkünfte von Menschen auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren sind. Wir fordern auch hier, sich daran zu halten. Sie schützen sich und Ihre Vereinskameraden.
Die Vereine können aber eine Platzaufbereitungsfirma beauftragen. Ob diese die Arbeiten vornimmt liegt im Ermessen der Firma selbst.